Geschichte von Gablitz

1794

85 Häuser, 451 Einwohner

Dorf Gablitz:44 Häuser (217 EW)Laabach:13 Häuser (71 EW)
Hauersteig/Hochbuch:23 Häuser (137 EW)Hohleichen:5 Häuser (26 EW)

1820

sind im Dorf Gablitz lt. Franziseischem Kataste:

12 Bauern und 19 Kleinhäusler
2 WirteFellner Michl (mit 2 Wirtshäusern „Stiftstaverne“ Hauptstraße und das damals neuerbaute Wirtshaus auf der Reichs-Poststraße - heute Linuzerstr. 80), Schweiger Philipp (Bräuhausgasse)
1 BräumeisterJohann Schuste
1 BäckerJohann Zauner
1 HufschmiedJohann Mayer
1 FleischhackerLeopold Arrer
1 WeberPiringer
1 WagnerPhilipp Hofinger
1 BinderJohann Gillmayer
1 HofzimmermeisterFranz Mollner
1 GreißlerDenn Bernhard

Streusiedlungen waren in Hochbuch, Buchgraben, Fischergraben, Himmelreich, die vor allem von Holzfällern und von Zimmerleuten bewohnt waren. Einzelgehöfte gab es in Laabach und am Hauersteig.

Am Peilerstein (Ballerstein, Palterstein) scheinen 1820 ein Steinmetz und ein Schuster auf. Der Steinmetz fertigte vor allem Fensterbänke und Türstaffel an.

1831

gibt Schweickhart die Topographie vorerst als Privatperson heraus.

1834 die 3. Ausgabe „unter der Enns“  (Obwohl viele Angaben fehlerhaft sind, ist es das einzig umfassende Werk.

Nachfolgende Autoren haben seine Angaben ungeprüft übernommen, sodass Schweickharts Angaben bis heute tradiert werden.)

1869

104 Häuser, 753 Einwohner

1874

Veröffentlichung des bekannten Druckes „Gablitz mit Kirche und Eignerhaus“, Zeichnung J.J. Kirchner in der „Neuen Illistrirten (sic!) Zeitung“

1874/76

Gründung des Verschönerungsvereins.

1880

128 Häuser, 903 Einwohner

1893/94

Gründung des Gablitzer Männer-Gesangsverein im Gasthaus Broidl, Linzerstraße.

1896

Bauernball Gablitz, veranstaltet vom Verschönerungsverein in Wien VII.

1900

152 Häuser, 1315 Einwohner

1. Autobuslinie zwischen der Bahnstation Purkersdorf nach Gablitz.

1910

208 Häuser, 1882 Einwohner

1911

Feierliche Enthüllung des Kaiser Franz Josephs Denkmals (Büste von Benk) im Beisein von Erzherzog Albrecht. Errichtet vom Verschönerungsverein unter Lefnaer.

1912

Der Maler Arnulf Neuwirth in Gablitz geboren.

1912 wird der Volksschullehrer Ferdinand Ebner (1882-1931) nach Gablitz versetzt, wo er bis 1923 als Lehrer tätig ist. In seiner Gablitzer Zeit entstehen die Hauptwerke des „Bedenker des Wortes“. Er wohnte Hauptstr. 17, Linzerstraße 68 und Hauptstr. 29. Begraben am Gablitzer Friedhof, Grabstein von J. Humplik gestaltet wie auch seine Büste (Gabl. Volksschule und im Heimatmuseum).

912 treten Fritz Grünbaum und Carli Nagelmüller-Grünbaum im Gasthof Stadlmaier zu Gunsten der Gablitzer Feuerwehr auf. (1908 bis1914 ist Fritz Grünbaum in Gablitz, Hauptstraße 34, ansässig.)

(c) Dr. Renate Grimmlinger

Öffnungszeiten


28. Jänner 16:00 - 18:00 Uhr

Nach Vorankündigung und Vereinbarung.

Gemeindeamt Gablitz 02231/63466-0

Dr. Renate Grimmlinger MSc
Tel. 0676/710 55 35
office(at)gablitz-museum.at

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